
Ja – fast jeder kann eine Drohne kaufen. In den meisten Ländern sind beim Kauf keine Hintergrundüberprüfungen, Lizenzen oder Genehmigungen erforderlich. Drohnen sind über Online-Plattformen, Elektronikhändler und spezialisierte Drohnenanbieter weit verbreitet.
Allerdings sind der Kauf einer Drohne und das rechtmäßige Fliegen einer Drohne zwei völlig verschiedene Dinge. Sobald eine Drohne ausgepackt ist, gelten sofort Luftfahrtvorschriften, Altersgrenzen, Registrierungsregeln und Luftsperrgebiete.
Dieser Leitfaden erklärt, wer eine Drohne kaufen kann, wer eine fliegen darf und welche rechtlichen Schritte im Jahr 2025 erforderlich sind, mit Schwerpunkt auf den Märkten USA, Großbritannien und EU.
Die meisten Händler legen kein striktes Alterslimit für den Kauf einer Drohne fest. Online-Käufe erfordern in der Regel eine Kredit- oder Debitkarte, was den Kauf durch Minderjährige indirekt einschränkt, aber es gibt kein universelles gesetzliches Mindestalter für den Kauf.
In den USA wird die Drohnenregistrierung von der Federal Aviation Administration (FAA) durchgeführt.
Das Mindestalter für die Registrierung einer Drohne beträgt 13 Jahre
Wenn der Eigentümer unter 13 Jahre alt ist, muss ein Elternteil oder Erziehungsberechtigter die Drohne in seinem Namen registrieren
Im UK und in der EU:
Man muss in der Regel mindestens 16 Jahre alt sein, um eine Flyer-ID zu besitzen
Jüngere Nutzer dürfen unter Aufsicht eines registrierten erwachsenen Betreibers fliegen
Die Lizenzanforderung hängt davon ab, wie die Drohne genutzt wird, nicht nur, wem sie gehört.
| Art des Fluges | Anforderung (USA - FAA) | Anforderung (UK/EU) |
| Zum Spaß (Freizeit) | Absolvieren Sie den kostenlosen TRUST-Online-Sicherheitstest. | Erhalten Sie eine Flyer-ID (Online-Test) und eine Operator-ID. |
| Für die Arbeit (gewerblich) | Müssen ein Part-107-Remote-Pilot-Zertifikat besitzen. | Spezifische Kategorien (Open, Specific, Certified) gelten. |
Wenn eine Drohne für Inspektion, Kartierung, Logistik, Landwirtschaft, Sicherheit oder Medienproduktion verwendet wird, gilt dies als gewerblich, selbst wenn kein Geld fließt. Dies umfasst den Betrieb einer Agrardrohne zur Pflanzenüberwachung, Feldkartierung, Präzisionsausbringung, Viehbeobachtung oder Ertragsanalyse auf dem eigenen Hof oder für einen Partnerbetrieb.
Die Regulierungsbehörden konzentrieren sich auf den Zweck des Fluges, nicht darauf, ob Einnahmen erzielt werden. Beispielsweise gilt das Fliegen einer Agrardrohne zur Beurteilung des Pflanzengesundheitsstatus, zur Erstellung von NDVI-Karten, zur Dokumentation der Bewässerungsleistung oder zum Testen von Sprührouten als gewerblicher Betrieb, da die Aktivität ein geschäftliches, betriebliches oder produktionsbezogenes Ergebnis unterstützt.
Daher erfordern gewerbliche landwirtschaftliche Drohneneinsätze in der Regel:
Eine ordnungsgemäße Pilotenlizenz (z. B. FAA Part 107 in den USA)
Drohnenregistrierung und Einhaltung der Fernidentifikationsvorschriften
Einhaltung von Luftraumbeschränkungen, Sicherheits- und Betriebsgrenzen
Zusätzliche Genehmigungen bei Sprüh- oder Schwerlasteinsätzen
Das Verständnis dieser Unterscheidung ist für Landwirte, Agrarunternehmen und Dienstleister von entscheidender Bedeutung, da der Betrieb einer Agrardrohne ohne Erfüllung gewerblicher Anforderungen zu Geldstrafen, Versicherungsproblemen oder Betriebsunterbrechungen führen kann – selbst wenn die Drohne nicht gegen Entgelt geflogen wird.

Viele Verbraucherdrohnen sind so konzipiert, dass sie knapp unter 250 Gramm (249 g) wiegen. Dies ist beabsichtigt.
Vereinigte Staaten:
Drohnen unter 250 g benötigen keine FAA-Registrierung, wenn sie zu Freizeitzwecken geflogen werden
UK / EU:
Eine Betreiberregistrierung ist dennoch erforderlich, wenn die Drohne eine Kamera hat, auch unter 250 g
Während leichtere Drohnen auf weniger Hürden stoßen, gelten weiterhin Luftraumregeln, Sicherheitsstandards und Datenschutzgesetze.
Einschränkungen der US-Regierung
Viele US-Bundesbehörden und mehrere Bundesstaaten haben die Nutzung von Drohnen aus chinesischer Produktion – einschließlich Produkten von DJI und Autel – für Regierungs- und öffentliche Einsätze eingeschränkt oder verboten.
Private und gewerbliche zivile Nutzung
Stand Ende 2025 können Privatpersonen DJI-Drohnen weiterhin legal kaufen und fliegen
Der NDAA-Sicherheitsüberprüfungsprozess 2025 hat jedoch Folgendes geschaffen:
Importverzögerungen für bestimmte Modelle
Reduzierte Verfügbarkeit bei einigen Händlern
Erhöhte Prüfung bei Unternehmens- und Flotteneinsätzen
Diese Einschränkungen verbieten derzeit nicht den privaten Besitz, aber Lieferketten und Compliance-Anforderungen entwickeln sich weiter.
Sie müssen bei einem vom chinesischen Handelsministerium autorisierten Verkäufer kaufen. Aufgrund der Dual-Use-Item-Verordnung 2025 können nicht autorisierte „Graumarkt“-Verkäufer Drohnen nicht legal durch den chinesischen Zoll bringen.
Bei leistungsstarken Drohnen müssen Sie eine rechtliche Erklärung unterzeichnen. Dieses Dokument bestätigt, dass die Drohne nur für zivile Zwecke verwendet wird und nicht in Konfliktgebiete geliefert oder für militärische Zwecke genutzt wird.
Um den US-Zoll (CBP) gemäß dem UFLPA zu passieren, muss der Hersteller ein „Rückverfolgbarkeitspaket“ bereitstellen. Dies beweist, dass keine Komponenten aus eingeschränkten Arbeitsregionen stammen. Ohne dies wird die Drohne beschlagnahmt.
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